Zen-Buddhismus für Kugelaugen - DDA im Interview

DDA steht für DYNAMIC DISCORD AGENCY - und für 4 Jungs mit Punkrock-Background. Ihre Aufgabe: rockende, erfolgshungrige Bands unterstützen und promoten. Angefangen hat alles mehr oder weniger mit einem Praktikum, dann kamen ANTI-FLAG und A WILHELM SCREAM. Im Interview erzählen die c-tube Juroren wie sie sich gegründet haben, was "Discordianismus" ist und was ANTI-FLAG am Reichsparteitagsgelände in Franken zu suchen hatten...

 

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Hallo DDA, ihr seit eine Musik- und PR-Agentur. Was darf man darunter verstehen? Was tut ihr und für wen arbeitet ihr?

 

DDA: Wir machen Musikpromotion. Das bedeutet, wir sorgen dafür, dass 'unsere' Bands in den Medien Aufmerksamkeit bekommen. Wir kümmern uns um Reviews und Interviews in Magazinen und Fanzines, sorgen für Airplay im Radio und organisieren Features im Web. Die Bands mit denen wir zusammenarbeiten entspringen hauptsächlich den Bereichen: Punkrock, Hardcore, Rock ’n Roll, Ska und Indie, musikalisch voreingenommen sind wir jedoch nie. Beauftragt werden wir von Labels, manchmal treten die Bands aber auch direkt an uns heran. Dabei unterstützen wir auch regelmäßig und gern engagierte Newcomer und helfen ihnen beispielsweise auch mit Kontakten zu Labels und Bookern aus.

 

So etwas fällt ja nicht vom Himmel. Wann kam die Idee dazu, wie setzt man das dann um? Wer ist mit dabei?

 

Sash: Die Agentur ist nicht direkt vom Himmel in meine Hände gefallen, aber eine sehr glückliche Fügung des Schicksals kann man das schon nennen. Ich habe Mitte 2003 als PR- und Produktions-Assi bei Destiny Records angefangen und mit Labelchef Johnny Bottrop (ex-Terrorgruppe, The Bottrops) Releases wie das Debut-Album "Move!" von The Movement und Terrorgruppe's "Fundamental" unter die Leute gebracht.

 

Das Destiny-Büro wurde damals auch von Fat Wreck Chords Europe genutzt. Zu der Zeit waren u. a. auch Anti-Flag bei Fat unter Vertrag. Anti-Flag suchten für ihr eigenes Label A-F Records einen Europa-Labeltypen und so kam es, dass ich Dynamic Discord gründete, quasi als Anti-Flag Records Europe fungierte und freiberuflicher Promoter für Destiny Records war.

 

Dazu kam dann noch Porterhouse Records aus Hollywood, das von Greg Hetson (Bad Religion) gegründete Label, auf dem gerade das Debut-Album von Luke Pabich's (Gitarrist bei Good Riddance) neuer Band Outlie erschien. Das waren die ersten Schritte von DDA. Ja, und dann machst du einfach da weiter, wo du als Assi bei Destiny Records aufgehört hast. Glücklicherweise braucht es am Anfang nicht mehr als einen Schreibtisch, ein Telefon, einen Email Account und ein paar gute Kontakte um loszulegen.

 

Rob                          Johnny

 

Über Fat Wreck lernte ich dann auch Johnny Amok und Steffen kennen, die nacheinander dort als Praktikanten aktiv waren. Die beiden wollten unbedingt in die enthusiastisch, aber dilettantisch geführte Kiste DDA einsteigen. Da trafen also massenweise Erfahrung, Souveränität und Grössenwahn zusammen und so ergab es sich, dass wir plötzlich ein starkes Trio waren. Kurze Zeit später stieß dann noch Rob dazu, was mir sehr gelegen kam, da ich mich entschlossen hatte aus dem Tagesgeschäft auszusteigen und auf meiner Ranch in Texas Pferde zu züchten, sowie mit meinem lieben Nachbarn George W. Golf zu spielen. So kümmern sich jetzt also Steffen, Johnny und Rob um Promotion und Management bei DDA, während ich nur noch ab und zu meinen Senf absondere, wenn ich gefragt werde. Jetzt zum Beispiel...

 

Einen etwas ausführlicheren Abriss der Geschichte von DDA - für alle, die gerne sinnlose Stories lesen, also in erster Linie Musikfachblattkonsumenten - gibt es auf unserer Profilseite bei c-tube.

 

Und der Name DDA..?

Sash: DDA steht für Dynamic Discord Agency. Das wiederum habe ich abgeleitet von der Legion of Dynamic Discord, einem unzusammenhängenden Zusammenschluss -- hat jemand das Paradoxon bemerkt? -- der Discordianer, einer gesellschaftlich sehr einflussreichen Gruppierung, die den Konterpart zu jenen Wesen darstellen, die in Michael Ende's "Momo" als die "grauen Männer" beschrieben werden.

 

Eine klitzekleine Einführung in meine Hintergedanken... Gedankt sei hier dem mächtigen Nachschlagewerk Wikipedia, so dass ich selber nicht so schwer nach Worten ringen muss:

 

"Als Discordianismus (v. lat.: discordia „Zwietracht“) versteht sich eine Glaubensgemeinschaft um die griechische Göttin Eris bzw. die römische Göttin Discordia, die sich in Form einer Religion/Religionsparodie oder einer scherzhaften Pseudo-Religion äußert. Ihre Anhänger bezeichnen ihre Anschauungen selbst sowohl als 'Religion, getarnt als komplizierter Witz' als auch als 'komplizierten Witz, getarnt als Religion'. Die Definition 'sowohl Witz als auch Religion' entspricht dem angewandten Discordianismus (Operation Mindfuck). Dieser hat das Ziel, Verwirrung zu stiften, zum Nachdenken anzuregen, Dogmen zu brechen und Strukturen aufzulösen sowie neue Sichtweisen zu eröffnen."

Discordianismus wird auch gerne als "Zen-Buddhismus für Kugelaugen" bezeichnet. DDA ist ja nun mal eine Legende, die im Punkrock-Zirkus ihre Wurzeln hat. Und Punkrock war für meine Sozialisation eben auch immer ein Lebensentwurf um "Verwirrung zu stiften, zum Nachdenken anzuregen, Dogmen zu brechen und Strukturen aufzulösen sowie neue Sichtweisen zu eröffnen." Unter anderem... was da noch alles im Hintergrund der Definition Punkrock abläuft muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Wer allerdings noch mehr über Discordianismus erfahren will, dem empfehle ich den Link wikipedia.org/wiki/Discordianismus. Übrigens bin ich auch einer der sagenumwobenen Päpste der Legion des Dynamischen Discords...

 

Wie seid ihr auf c-tube aufmerksam geworden?

Steffen: Ich arbeite parallel auch für c-tube, bin hier in der Redaktion und im Bereich PR tätig. Aufmerksam geworden bin ich damals über eine Freundin, die bei Radio Fritz ihre Brötchen verdient. Der Auftritt und die Idee hinter c-tube gefiel mir auf Anhieb.

 

Euer Eindruck von unserer Musikvideoplattform, mit Wochencharts und Wettbewerb...

 

DDA: Der Eindruck ist wirklich gut. Das hat nichts damit zu tun, dass Steffen für c-tube tätig ist. Es ist super, als Band einfach was an den Start zu bringen, was zu machen, kreativ zu sein. Genau das fördert c-tube und damit auch den D.I.Y. Gedanken, den wir ebenfalls fördern und begrüßen. Gute Tipps und Kritik von einer Jury zu bekommen kann für die Entwicklung der Bands und Künstler nur förderlich sein, soweit sie sich der Kritik auch öffnen. Ist auf jeden Fall eine tolle Plattform, um Kontakte zu knüpfen, Eindrücke aus verschiedensten Sichtweisen und Bereichen des Musikbusiness zu bekommen.

 

Was gefällt euch besonders und was könnten wir noch besser machen...

 

DDA: Wie gesagt, uns gefällt besonders, dass c-tube den Bands die Möglichkeit gibt, sich zu präsentieren, sich Unterstützung zu holen. Jeder kann dabei sein, ein jeder der sich reinhängt und mit Kreativität und Engagement ein Video bastelt und hochlädt.

 

Worauf achtet ihr, wenn ihr ein Video auf c-tube anschaut?

 

DDA: Wir achten auf verschiedene Dinge, die dann in der Kombination die Gesamtmeinung zu einem Video entstehen lassen. Beherrscht die Band ihre Instrumente? Passt der Gesang? Wie ist der Song aufgebaut und was ergibt das alles für ein Gesamtergebnis? Passt das Video dazu? Bringt die Band Spielfreude, Herzblut und Leidenschaft rüber, oder wirkt es aufgesetzt und hinproduiziert? Es sind so einige Fragen, die uns die Musikvideos beantworten müssen. Anschließend fällen wir unser Urteil und posten den Kommentar.

 

Auch im DDA-Rooster: The Creetins

 

Was braucht ein Videosong, damit er euch begeistert?

 

DDA: Am besten sind natürlich positive Antworten auf die oben genannten Fragen. Es kommt immer sehr gut bei uns an, wenn der Song etwas transportiert, etwas zu sagen oder zu erzählen hat. Hinproduzierte und überlegt platzierte Plastikmusik, reißt bei uns nicht so viel. Das Wörtchen Authentizität spielt eine wichtige Rolle.

 

Was braucht ein Videosong heutzutage, damit er die Leute erreicht?

 

Steffen: Die großen Tage der Musikvideos sind doch vorbei. Die millionenschweren Videobudgets waren früher. Es hieß einmal "Video killed the radiostar" - das hat sich wieder geändert. Im deutschen Musik-TV gibt es alles mögliche zu sehen, Musikvideos jedoch leider immer seltener. Aber diese Entwicklung macht natürlich den Weg frei für Portale wie c-tube. Hier können auch kleinere Bands, mit entsprechend kleinen Budgets, ihr Musikvideo unterbringen und präsentieren. Die Leute sind nach wie vor interessiert an Musikvideos, tippe ich jetzt einfach mal so.

 

Sash: Es ist heutzutage glaube ich ungleich schwerer noch Aufmerksamkeit zu bekommen als noch zu Beginn der Musikvideo-Ära. Shocking - wie damals z.B Mitte der 80er Frankie Goes To Hollywood mit ihrem Video zur Gay-Hymne "Relax" - funktioniert nicht mehr, weil du mit Reizen überflutet wirst. Ich glaube das einzige was du wirklich brauchst um ein grösseres Publikum zu erreichen, ist Penentranz und Präsenz. Womit wir auch direkt zu Frage 10 überleiten können...

 

Und was muss eine Band tun, damit das Ding auch chartet oder zumindest wahrgenommen wird? (Bitte das volle Programm aus Sicht der Agentur ;-)

 

DDA: Mit Songs, die es in die Charts schaffen, kennen wir uns nicht aus, da haben wir keine Erfahrungen mit. Wir bewegen uns größtenteils im Bereich Punkrock, da ist es nicht so oft an der Tagesordnung, dass eine Band die Charts entert. Natürlich haben auch einige Punkrockbands Charterfolge, das sind aber die großen Nummern, die sind für uns außer Reichweite.

 

Wir arbeiten meist mit mittelbekannten Punkrockbands zusammen. Mal sind die Bands auch ganz klein (z.B. DESTINATION ANYWHERE), mal auch etwas größer (z.B. A WILHELM SCREAM, siehe Bild), für unsere Verhältnisse jedenfalls unabhängig davon. Was macht unserer Meinung nach einen Charterfolg aus? Da geben wir trotzdem eine Antwort drauf, Erfahrungsgrundlage oder nicht ;-) ...

Eine relativ einfache Variante ist ein dickes Bankkonto, ansonsten ein Majorlabel, das eine "Investition" in deine Band als rentabel prognostiziert. Mit dem nötigen Kleingeld kann dann dein Superalbum toll platziert werden. Es laufen teuere Werbespots im Fernsehen und euer Video kann sich über Rotation im Musik-TV freuen. Es gibt dicke Werbeanzeigen in Magazinen und entsprechend umfangreiche Berichtserstattung. Durch die gelungene Platzierung eurer Musik in den Massenmedien, sollte es schon klappen mit den Charts. Dann sitzt ihr auch bald bei Olli Geißen in der Chartshow, endlich.

 

Penetranz, Präsenz, Publikum eben durch kalkulierte Marktanalyse und ein Reissbrett-Vermarktungskonzept. Ist nichts anderes als mit jedem anderen Produkt in einer freien Marktwirtschaft auch. Oder ihr macht einfach sensationelle Musik, mausert euch oldschool vom Geheimtipp zu einem größeren Bekanntheitsgrad und die Leute sind dann auch noch bereit, auch ohne gigantische Medienpräsenz, richtig viele eurer Platten zu kaufen. So könnte es ebenfalls klappen mit den Charts. Der erste Weg scheint mir da aber wesentlich einfacher…. wobei wir uns aber immer den Allerwertesten abfreuen, wenn es eine Band durch eben die sensationelle Musik schafft, durch permanentes und leidvolles Touren durch leere Clubs am Dienstagabend, durch Charakteristika, die die Band unverwechselbar macht, optische oder akustische; einfach wenn die "Industrie" und die breite Masse aufgrund ihrer Qualitäten auf die Künstler aufmerksam wird und nicht weil sie gerade prima ins aktuelle Vermarktungskonzept reinpassen.

 

Kann man diesen Erfolg planen oder gar erzwingen?

 

DDA: Mit viel Geld sollte man das durchaus erzwingen können. Wie erklärt sich sonst so mancher Top 10 Hit in unseren Landen? Seien wir uns doch mal im Klaren darüber, dass es bestimmte Muster gibt, die einen erfolgreichen Song und ein erfolgreiches Video ausmachen. Es gibt bestimmte Harmonien und Tonfolgen, die den grössten Teil des Publikums ansprechen und den Fuss oder Kopf mitwippen lassen, die dich mitpfeifen lassen, obwohl du den Song eigentlich noch nie vorher gehört hast. Es gibt bestimmte visuelle Reize, die auf die meisten Menschen attraktiv wirken: Sex, Gewalt, Machtsymbole.

 

Wenn du also ein optisch ansprechende Hülle hast, einen Komponisten, der sich mit dem richtigen Einsatz und Wechsel von Dur- und Mollharmonien auskennt und einen Vermarkter, der das Ganze optimal plaziert, dann lässt sich sowas prima planen. Zu den hier angesprochenen Mechanismen sei übrigens Frank Zappa's Autobiographie "I am the American Dream" empfohlen. Außerdem kann man sich bei der Lektüre auch geil den Arsch ablachen....

 

Ihr habt mittlerweile zahlreiche Bands und Künstler betreut. Gebt uns mal einen kleinen Überblick über die Highlights oder  und erzählt uns einfach die abgefahrenste Geschichte, die euch in diesem Zusammenhang einfällt...

 

DDA: Die bekannteste Band, für die wir bisher arbeiteten, ist sicherlich ANTI-FLAG. Das war schon eine richtig große Nummer! Aber auch für deutsche Punkrocklegenden, wie die TERRORGRUPPE haben wir schon Promotion gemacht. Dann wären da beispielsweise die großartigen A WILHELM SCREAM, oder die genauso großartigen RENTOKILL (Manager ist Kollege Johnny Amok) aus Österreich, die wir nennen möchten, ebenso wie die D-SAILORS. Nicht unerwähnt sollten hier auch THE CREETINS bleiben, für die Sash zusammen mit Archi Alert (ex-Terrorgruppe) eine zeitlang das Co-Management betrieben hat. Das war eine wahnsinnig geile Band mit grossem Live-Sport und einem starken Songwriting-Talent. Sind aber leider auch Geschichte...

 

Rentokill                                   D-Sailors

 

Sash: Die abgefahrenste Geschichte... das ist echt schwer zu beurteilen. Vielleicht als ich mit dem US-Polit-Punkrock Aushängeschild  Anti-Flag als Support von Die Toten Hosen unterwegs war. Wir hatten eine Show in Nürnberg in der Sporthalle am Frankenstadion. Direkt in der Nähe ist ja das Zeppelinfeld, wo zur Nazizeit immer der Reichsparteitag stattfand. Also sind wir morgens nach dem Fallen aus dem überhitzten Nightliner zur Tribüne des Zepellinfeldes gegangen, wo das kleine Grossmaul aus Braunau immer seine Reden hielt. Die Jungs von Anti-Flag wollten also wissen, was es mit diesem Ort auf sich hat und was seine besondere Bedeutung war. Ich hab das dann mal ganz praktisch verdeutlicht, indem ich zur mordsmässigen Belustigung der Amis am ehemaligen Rednerpult so eine Charlie Chaplin-mässige Hitler-Verarschungsrede gehalten hab, so wie in "Der Grosse Diktator". "Mit dä Schnätzel änd dä Sauerkrrraut...." Hahaha, kennt ihr doch sicher, oder ?

 

Anti-Flag jedenfalls kannten das Ding, die umstehenden deutschen Touris kannten den Film entweder nicht oder kannten zwar die Szene, haben sich aber trotzdem geschämt, wie ich so zwanglos mit der Geschichte umgegangen bin. Peinlich berührte rote Gesichter auf der einen Seite, vor Lachen rot angelaufene Gesichter auf der anderen.

 

Darf man sich über Nazis lustig machen ? Nee, man muss!!! Na, jedenfalls - der Musikjournalist aus München, der später noch ein Interview mit Anti-Flag führen sollte und aufgrund einer zu frühen Anreise nach Nürnberg ebenfalls auf dem Maifeld war und die Vorführung aus einiger Entfernung geniessen konnte, hat mir nachmittags bei unserem Zusammentreffen zur schauspielerischen Leistung gratuliert. So was schweisst dich und deine Pressekontakte dann doch zusammen, hähä...

 

Werdet ihr mit eurer Agentur reich werden? ;-)

 

DDA: Wir sind bereits reich! Einer von uns hat den Würfel erfunden als er klein war. Von dem Patent leben wir alle in Saus und braus! ;-) Im Ernst, die Antwort auf diese Frage prognostizieren wir doch eher mit Nein. Außer es vermittelt uns dann doch noch jemand die Rolling Stones.

 

Eure aktuellen Projekte...

 

DDA: Aktuell arbeiten wir an den Kampagnen für DESTINATION ANYWHERE (Skapunk) aus Siegen und SUNSET DOWN (Skatepunk, Bret Hard Records, VÖ: 30.01.09) aus Köln. Erstere sind eine ganz junge Band, haben ihre Platte komplett in Eigenregie produziert und veröffentlicht. Sie bieten das Album "Coffe, Horn And Cigarettes" kostenlos auf ihrer Homepage zum Download an: destination-anywhere.de, haben aber auch den guten, alten physischen Tonträger nicht vergessen. Sie pressten 5000 (!) Exemplare ihres Werkes auf Plastik und verteilen die CDs fortan auf ihren Konzerten. Punkrock!

 

SUNSET DOWN veröffentlichen ihre neue Platte "Put The Pedal To The Metal" auf ihrem eigenen, kleinen Label Bret Hard Records. Die Jungs zocken den schnellen, melodischen Skatepunk der 90er Jahre. Wer also alte Helden wie Lagwagon und Strung Out abfeiert, sollte sich definitv mal mit SUNSET DOWN beschäftigen: myspace.com/sunsetdown.

 

Wir starten gerade die nächste Kampagne und betreuen dabei HIGH FIVE DRIVE | myspace.com/highfivedrive aus Kanada. Eine echt ambitionierte Punkrockband aus Winnipeg. Die Jungs leben für ihre Musik, stecken all ihr Herzblut und Leidenschaft hinein, rackerten das ganze Jahr lang hart in ihren Jobs, um die Kohle für die neue Platte zu verdienen.

 

Ihr neues Album "Fullblast" erscheint im April via Fond Of Life Records in Europa, in diesem Zuge kommen HIGH FIVE DRIVE auch im Mai auf Europa-Tour. Haltet Augen und Ohren offen!

 

Eure vier Lieblingsvideos auf c-tube und warum...

 

Sash: Ich bin extrem begeistert von THE SEASON STANDARD "Makkk". Geiles animiertes Video, schwarz-weiss Optik, hat was von Fritz Lang. Dazu diese Soundmelange aus Jazz, Elektro und Rock, einfach Weltklasse !

 

Steffen: Ich hab mich in den letzten Tagen von THE HOTEL "Monsters" begeistern lassen. Ein kalter Samstagnachmittag, an dem ich erkältet vor meinem Rechner saß und arbeitete war Schuld. Ein großartiger Song, mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Die D-SAILORS haben mit "Leaving For Canada" ein wirklich tolles Video bei c-tube an den Start gebracht. Das schaffte sogar den Einzug ins Finale des Contest 2.0 Wir haben Anfang letzten Jahres die Promokampagne zu ihrer aktuellen Platte "Between The Devil And The Deep Blue Sea" gefahren. Das hat großen Spaß gemacht. Unabhängig davon sind Song und Video einfach gut, deshalb möchten wir es an dieser Stelle nennen! Ebenfalls sehr geil: GUADALAJARA - Dreamcatcher, ein toller Ska-(Pop-)Punk Song, macht Spaß und gute Laune und unterhält einen großartig, könnte auch aus Kalifornien sein. Dazu gibt’s ein ebenso geiles gute Laune Tourvideo.

 

Externe Links:

 

DDA bei c-tube:

DDA-Bands:

 

© Marcos López & Simeon Spengler für c-tube Media GmbH, 13. Februar 2009